9 gute Gründe für Brautjungfern!

Wer hätte das gedacht. Bisher war ich ja immer der Meinung, dass Brautjungfern eine neumodische Erfindung unserer lieben Hochzeits-Trendsetter, den Amerikaner sind. Weit gefehlt – Der Brauch stammt aus dem Mittelalter. Ja! So lange gibt es die hübschen Begleiterinnen des Brautpaares schon! Damals war der Aberglaube an Dämonen, Hexen und böse Geister noch sehr verbreitet und die Brautjungfern waren dazu da, die Braut vor Unwesen zu schützen.

Also zogen sie sich schöne Kleider an, damit sie der Braut so ähnlich wie möglich sahen und um somit die bösen Dämonen zu verwirren. Deshalb waren die Brautjungfernkleider früher auch weiß – die heutigen bunten Kleider bewirken ja eher das Gegenteil. Hätte sich also ein bösartiger Geist entschieden, sich die Braut zu holen, hätte er beim Anblickt der vielen schönen Frauen blöd aus der Wäsche geschaut, und wäre verwirrt von Dannen gezogen, weil er die Braut nicht von den anderen unterscheiden konnte.

Und wenn man den damaligen Grund für den Braucht kennt, wird einem auch einiges klarer… die schönen Kleider, die Blumensträußchen, die Jungfräulichkeit 😉 Und abgesehen davon, gibt es heutzutage weit mehr gute Gründe für Brautjungfern. Und weil ich gerne Listen schreibe, gibt es heute mal eine „9 gute Gründe für Brautjungfern“ – Liste:

  1. Zu zweit, zu dritt, zu viert,… ist manches noch schöner!
  2. Ihr könnt nicht nur eure Trauzeugin, sondern noch mehrere Menschen die euch wichtig sind, mit einer besonderen Rolle, in das Hochzeitsgeschehen einbinden.
  3. Es bleiben nicht alle Aufgaben an der Trauzeugin hängen! Es sind auch so noch genügend!
  4. Stichwort: Brautkleid-Suche – Eine Kabinenparty mit euren Brautjungfern kann ich nur jedem empfehlen! Und wenn wir gerade beim Suchen sind … Für den Stoff meiner Brautjungfernkleider war ich in mehr Geschäften als für mein eigenes Kleid – Ja! Ich kenn jetzt alle Stoffgeschäfte im Ländle – dehnbarer, mittelblauer Futterstoff gibt’s nicht! Blaue, leistbare Spitze gibt’s in Bregenz! : D
  5. Je mehr Unterstützung ihr am Tag der Hochzeit bekommt, desto besser könnt ihr euren Tag genießen. Und Helferlein die bereits bei der Hochzeitsplanung eingebunden waren, sind da logischerweise im Vorteil. Je mehr Hintergrundwissen, desto einfacher können Entscheidungen für das Brautpaar getroffen werden. Ablaufpläne für alle Beteiligten helfen da sehr! Und was man aufgeschrieben hat, muss man nicht mehr im Kopf haben! Ups..ich schweife ab. Kommen wir zum nächsten Punkt.
  6. Ihr könnt eure „Hilfe-ich-krieg-die-Kriese-Anrufe“ auf mehrere Mädels aufteilen ; -) Auch wenn wir es nicht gerne zugeben, aber diese Momente hat sogar die entspannteste Braut.
  7. Ihr habt beim Einzug in die Kirche weibliche Unterstützung und zusätzlich steigt auch die Spannung! Und nicht vergessen: Langsam gehen!
  8. Dinge die einen Namen haben, machen besonders viel Spaß. z.B. Brautjungfern-Entspannungsweekend
  9. Und zu guter Letzt – ganz ehrlich. Ein toller Hingucker sind Brautjungfern mit den tollen Kleidern usw. natürlich auch. Ob beim Einzug in die Kirche, beim Fotoshooting oder später beim Fest – Schönes mögen wir doch alle!

Klar, kann man viele Sache davon auch mit Freundinnen teilen, die bei der Hochzeit dann ganz inkognito unterwegs sind. Aber ist es nicht doppelt schön, wenn diese dann auch noch eine ganz besondere Rolle bekommen!?

In diesem Sinne, viel Spaß bei der Auswahl eurer Brautjungfern und genießt die gemeinsame Vorbereitungszeit!

Eure Eve

PS: Die schönen Bilder hat übrigens Daniela Rusch geschossen.

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