Wunderschöne Vintage-Winterhochzeit von Sarah und Daniel

Für alle die, die in letzten Wochen ganz enttäuscht auf meinem Blog gelandet sind und sich gefragt haben, wann kommt wohl wieder mal ein neuer Beitrag – HEUTE ist es wieder soweit und als kleine Wiedergutmachung habe ich auch etwas besonders tolles für euch.

Eine Ländle-Winterhochzeit im coolen Vintage-Stil mit einem wunderschönen Brautpaar und vielen tollen Details! Aber alles weitere erzählt euch das Brautpaar selber, in dem es meine neugierigen Fragen beantwortet hat:

Beschreibet eure Hochzeit!

Unsere Hochzeit fand am 12.12.2014 statt. Daniel feierte da seinen 35. Geburtstag und wir nahmen sowohl das als auch die Besonderheit der Zahl 12 zum Anlass, diesen Tag für unsere Hochzeit zu wählen.  Zudem sind wir beide „Winterkinder“ und wollten einfach mal eine etwas „andere“ Hochzeit. Daniel war als Musiker selbst schon bei vielen Hochzeiten und wollte für seine eigene dann keine klischeehafte Hochzeitsfeier, sondern eine Hochzeits“party“. Gesagt getan… Insgesamt hatten wir 4 Monate Vorbereitungszeit, was zwar auf den ersten Blick nicht viel erscheint, aber für uns vollkommend ausreichend war. Wir konnten es so schon kaum erwarten und haben den großen Tag herbeigesehnt. Natürlich bekamen wir in dieser Zeit sehr viel Hilfe von unserer lieben Trauzeugin, von Freunden und der Familie.

Endlich war es dann soweit, der 12.12. war gekommen. Am Vormittag beschlossen wir, nur von unsern Trauzeugen begleitet, auf dem Standesamt Hohenems JA zu sagen. Bei Kaiserwetter ging’s aber vorher noch zum Fotoshooting in den Steinbruch und den Rhein nach Koblach.

Nach dem Fotoshooting ging es dann  direkt mit dem Hochzeitsauto – zum Standesamt wo schon die Trauzeugen mit einer wunderschönen Überraschung auf uns warteten. Die Band „Welcome“ begrüßte uns mit dem Mundartsong „S`Liacht in minem Leba“. Bereits da flossen die ersten Tränen.

Nach der standesamtlichen Trauung gingen wir kurz zur Hochzeitslocation um anzustoßen. Denn es war ja schließlich nicht nur unser Hochzeitstag, sondern auch Daniels Geburtstag! Zuerst gabs aber noch ne Fahrt mit offenem Verdeck durch Hohenems.

Im Anschluss daran spalteten sich unsere Wege und ich, Sarah, ging zu meiner Trauzeugin um mich da umzuziehen und mit meinen  Freundinnen noch ein bisschen beisammen zu sein. Das super hippe Brautauto war eine tolle Überraschung für mich!

Um 15.30 Uhr war es dann soweit – der herbeigesehnte Augenblick. Die kirchliche Trauung. Daniel wartete vor dem Traualtar auf mich und sah mich dort zum ersten Mal in meinem Kleid und dem Blumenschmuck. Das war ein ganz besonderer Moment. Da ging alles sehr sehr schnell (leider). Wir hatten eine wunderschöne musikalische Begleitung! Von der Band (Freunde und Familie) in der Kirche bis über den Organist war alles perfekt. Die Songs waren perfekt gewählt, die auch für uns als Brautpaar eine Überraschung waren.

Im Anschluss an die kirchliche Trauung wurden wir von den Gästen mit Sternspritzer, Blumen, und Luftballons vor der Tür empfangen. Wir führten die Hochzeitsgesellschaft dann zum Festplatz, wo schon die Weihachtsbläsern auf uns warteten. Da gab es dann einen „Hochzeits-Christkindle-Markt“ mit Glühwein, Lebkuchen und anderen Köstlichkeiten. Im Pfarrsaal war auch genügend Platz für diejenigen die die doch winterlichen Temperaturen nicht trotzen wollten. Nach der Agape gings zu Fuß dann in die Löwenbar. Die perfekte Hochzeitslocation für uns. Wir feierten unterstützt von unseren Freunden und der Familie bei super Musik bis in die Morgenstunden. Unser Wunsch, eine Party zu feiern, ging in Erfüllung.

 

Was habt ihr bei eurer Hochzeit alles selbst gemacht?

Wir haben so einiges selber gemacht, aber ohne Unterstützung unserer Freunde und Familie wäre das natürlich nicht möglich gewesen!

  • Einladungen selbst designt (mit Hilfe von Daniels Cousine) und schlussendlich selbst für jeden geschrieben
  • Lebkuchen (gefüllt mit Marzipan) für die Agape mit unserem Hochzeitslogo und Bild der Hochzeitseinladung (dessen Logo sich bei der gesamten Papeterie, Deko usw. durchzog) wurden gemacht mit Unterstützung von Familie und Freunden.
  • Kirchenhefte
  • Für Freundentränen
  • Blumenkränze in der Kirche. Der gesamter Kirchenschmuck hat eine liebe Freundin gemacht und wurde von uns angebracht.
  • Hochzeitskerze
  • Menükarten für den Abend
  • Mineralwasserflaschenetiketten
  • Blumenvasen selbst gestaltet (mit Trauzeugin)
  • Servietten gefaltet und Namenskarte samt persönlichem Dankeskärtchen gestaltet, geschrieben, ausgeschnitten und angebracht
  • Die Eheringe hat Sarahs Vater selbst gemacht. Schon allein aus diesem Grund sind sie etwas ganz besonderes für uns.
  • Give-Aways (gefüllte Lebkuchen) selbst gebacken, geklebt und eingetütet
  • Hochzeitstorte (Freundin) und verschiedene Kuchen (Familie und Freunde)
  • Weihnachtskekse für jeden Tisch auf der Party wurde von unseren Freunden gebacken.

Hast du mit Dienstleistern zusammen gearbeitet. Wenn ja, wie war deine Erfahrung?

Wir haben mit einigen Dienstleistern zusammengearbeitet, obwohl wir sehr viel selbst gemacht haben.

  • Blumenschmuck von Sines in Lustenau. Wir mussten gar nicht viel erklären und das Resultat war wunderbar.
  • Ariane Riedl (Haare/Make up) – war perfekt.
  • LöwenBar Hohenems – der Service war von A bis Z perfekt.
  • Mike Hämmerle Catering – auch hier hat alles perfekt geklappt – Können wir nur weiterempfehlen.
  • Brautkleid von Sabrina Kabusch, Massmode, sie ist auf all meine Wünsche eingegangen und hatte letzten Endes das Brautkleid das ich mir immer gewünscht habe…
  • Anzug Daniel: Hugo Boss, die notwendigen Änderungen hat ebenfalls Sabrina Kabusch Massmode durchgeführt.
  • Glühwein/Glühmost für die Agape – SummerWeine
  • Ursula Dünser – Fotografin – es war einfach super und sehr zu empfehlen.

Was war dein schönster Hochzeitsmoment?

Sarah: Das waren zwei, einerseits als wir von der Band „Welcome“ auf dem Standesamt überrascht wurden und andererseits als Daniel in der Kirche – nachdem alle Lichter ausgingen – im Kerzenschein auf dem Klavier den Song „Help me make it through the night“ spielte. Es waren dies sehr persönliche Momente.

Daniel: Jener Moment, als ich die Braut mit dem Brautstrauß vor der Stiege empfangen habe.

Und zum Schluss – verrate doch bitte Deine Tipps für alle zukünftigen Bräute, die gerade ihre Hochzeit planen!

Jeder sollte die Hochzeit nach seinen eigenen Vorstellungen feiern und gestalten. Dabei sollte nicht (so unsere Meinung) darauf geachtet werden, welche Musik der Großtante gefällt, wem das Essen nicht schmecken könnte und was die Leute wohl sagen werden.

Was wür­det ihr wie­der so machen?

Alles. Für uns war es die perfekte Hochzeit! Natürlich hatten wir auch eine super Hochzeitsgesellschaft, die uns dabei unterstützte, dass der Tag unvergesslich wird.

Liebe Sarah, lieber Daniel – herzlichen Dank für den tollen Einblick in eure Hochzeit und dass ihr uns daran teilhaben lässt!

Und wer von euch würde jetzt am liebsten gleich mit der Planung für seine Winterhochzeit starten? Egal ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter, ich wünsch euch jedenfalls viel Spaß dabei!

Eure Eve

 

Bilder: Ursula Dünser

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s